Rundwanderung: Coiromonte – Monte del Falò – 3 montagnette – Coiromonte

Aussichtsreiche Wanderung – am schönsten bei klarer Sicht! Es geht über Almwiesen und teils asphaltierte oder geschotterte Fahrwege auf die „3 montagnette“, freistehende Bergkegel des Monte del Falò | mittelschwere Wanderung, Wanderzeit ca. 2 h, Länge 7 km, Start / Ziel: Coiromonte, Höhenunterschied 300 m, Fahrtzeit ab Pella: ca. 35 Minuten | Unbedingt Vesper und Getränke mitnehmen oder man versichert sich, dass die Pizzeria in Coiromonte geöffnet hat:

Riva del Tempo • Pizzeria • International Ristorante • Indische Küche • vegetarische Spezialitäten • Cafè Bar | Via Bertani 10 | 28011 Coiromonte | Tel.: +39-0322-900263 (man spricht Deutsch)

Alternativ keht man ein im „omnidiet Mirapuri“, eine etwas alternativ angehauchte Hotel-Bar-Ristorante und Business-Hotel (wie das Schild verspricht), die jedes Jahr im Sommer hier ein Alternativ-Rock-Konzert abhält: ein Freedom-peace&love-Woodstock-Event, deren Qualität unser Freund Klaus aus Kempten lediglich mit „Russenrock“ titulierte und sein Eintrittsgeld zurückforderte. Wie das Essen hier ist, wissen wir nicht. Ist vielleicht mal einen Versuch wert?

Omnidiet Resort and Business Hotel | Via Monte Falò 8 | 28011 Coiromonte | Tel.: +39-0322-999009 | Wenn beide geschlossen sein sollten, weicht man in den sehr einfachen "Circolo" (einfaches Gasthaus) aus, direkt am Einstieg zu dieser Wanderung gelegen.

Mit dem Auto fährt man ca. 35 Minuten ab Pella über den Süden des Sees, vorbei an Gozzano, bis zum Kreisverkehr Orta San Giulio. Hier nimmt man die 1. Ausfahrt den Berg hoch Richtung Miasino, fährt vorbei an Legro und biegt dann rechts ab Richtung Miasino, weiter Richtung Mottarone, biegt aber nicht ab Richtung Armeno, sondern bleibt auf der Hauptstraße Richtung Stresa / Gignese und fährt über Sovazza in den Ort Coiromonte. 

Man parkt direkt vor besagtem „omnidiet Mirapuri“ oder dem Circolo. Denn gleich Linkerhand startet unser Wanderweg, ein asphaltierter Anstieg mit Beschilderung „alla Pineta“ und „passegiata al Monte Falò e tre montagnette“. Vorbei an einem Spielplatz und dem letzten Dorfhaus steigen wir nun steil auf einem Feldweg bergan. Im Frühjahr ist es hell und sonnig, da die Birken noch kein Laub tragen. Man merkt an der Vegetation, dass wir uns der 900 m-ü-d-M-Grenze zubewegen. Viel Heidekraut säumt den Weg, manchmal sogar Wacholder.

Nach ca. 20 Minuten erreichen wir ein Birkenwäldchen und eine Kreuzung. Wir nehmen den Weg nach links „Alpe Vaighetta“ (NICHT den Weg Richtung Alpe Nazza, Alpe Apule) und steigen weiter im Wald bergauf.

Rechts sehen wir in der Ferne eine Alm. Der Feldweg zur Alm führt uns zu einer Kreuzung. Wir überqueren den Weg, gehen geradeaus weiter und steigen den Hügel hinauf. Wir folgen den Fahrspuren auf der Almwiese. Oben erreichen wir einen Platz, eingesäumt von alten Bäumen. Hier quert ein breiter, geschotterter Feldweg. Der Blick, der uns hier oben erwartet, ist atemberaubend: die Bergkette der Alpen, die Bergspitzen des Monte-Rosa-Massivs und rechts davon erhebt sich der Mottarone.

Wir merken uns diesen Anhaltspunkt, über den wir zurück wandern werden, nachdem der Monte del Falò und seine „3 montagnette“ bestiegen sind. Nun halten wir uns rechts und gehen auf dem Feldweg weiter bergan, bis wir zu einem Abzweig mit einer Gruppe Birken kommen. Wir nehmen den Abzweig rechts und wandern entlang der Weidenzaunpfosten über eine Almwiese recht steil bergan. Der Wind pfeift uns auf dieser Freifläche tüchtig um die Ohren, als wir den ersten Hügel erreichen – den eigentlichen Monte del Falò mit seinen 1.080 m.ü.d.M. Der erste Blick auf die Welt unter uns ist fantastisch! Eine Seenlandschaft tut sich auf mit Lago Maggiore, Lago Varese, Lago di Comabbio, Lago d’Orta und Lago di Monate. Wir blicken auf den gesamten Alpenbogen bis nach Mailand und darüber hinaus bis auf die Ligurischen Alpen.

Nun durchqueren wir die Talsenke und erreichen den 2. der „3 montagnette“. Auch hier erwartet uns eine fantastische Rundumsicht. Auf dem 3. montagnette verweilen wir. Unter uns liegt in östlicher Richtung der Lago Maggiore. Wir blicken auf Pallanza, Verbania, Intra, sehen die Autofähren zwischen Intra und Laveno hin und her fahren, sehen die Ufer von Cannero Riviera und Canobbio und weit hinten meint man fast Ascona zu sehen. Aber nein, der „Langensee“, wie ihn viele Schweizer nennen, macht hier noch mal einen Knick nach links ...

Wir erblicken den Felsen der Eremo di Santa Caterina del Sasso, die Eremitage, die wie ein Schwalbennest am Felsen klebt, dann unseren Lieblingsort hoch über dem Lago Maggiore, die Eremitage San Salvatore, und rechts den Ende des Sees mit der Hafenstadt Arona. Weiter hinten machen wir den Flughafen Malpensa aus, den Ort Casteletto sopra Ticino und ganz hinten im Dunst schemenhaft Mailand. Es ist sicher selten, dass man das Glück hat, bis zu den Ligurischen Alpen zu blicken. Wir sind fasziniert! Am Horizont machen wir Lago d’Iseo und Lago Varese aus.

Ein Plätzchen zum Verweilen und zum Picknicken, um diese wunderbare Landschaft in sich aufzunehmen. Der Blick in westliche Richtung zeigt uns den Ortasee und wir können Pella und die Villa Monte San Giulio sehen, fantastisch! Monte Rosa und den Alpenbogen Richtung Turin mit der Pyramide des Monte Viso hatten wir ja vorher, weiter unten schon bewundert.

Wir kehren auf demselben Weg zurück, vorbei am vorher beschriebenen Aussichtspunkt mit dem baumumstellten Platz. Der Weg führt uns geradeaus (nicht mehr links zurück auf dem Weg, den wir gekommen sind), weiter nach Coiromonte: relativ steil bergab, immer noch auf einem Feldweg. Auf der Höhe der ersten Häuser wandern wir auf asphaltiertem Weg und erreichen eine Kreuzung. Gegenüber liegt der Bauernhof “Al Carbon“. Wir nehmen die Straße links hinunter in den Ort und erreichen bald darauf wieder die Via Monte Falò, und den Circolo, wo wir unser Auto abgestellt haben.

Tipps Für durchschnittlich gute Wanderer geeignet. Bis auf einen steilen Anstieg keine Schwierigkeiten. Bergstiefel sind empfehlenswert, Wanderstöcke beim Anstieg hilfreich. Empfehlenswertes Kartenmaterial: tra due laghi. Wanderbuch Trekking sul Lago d’Orta, Route 7, Seite 55

Wir empfehlen, im Frühjahr oder Herbst zu wandern, solange kein Laub an den Bäumen ist. Unbedingt bei klarem Wetter wandern, denn wenn es grau und bewölkt ist gibt es keine „Aha-Erlebnisse“, weil der Weitblick fehlt!



Individuelle und gepflegte Ferienhäuser und Apartments am Ortasee, mit Strandzugang, See- oder Bergblick finden Sie ebenfalls hier auf unserer Webseite, unter dem Link "Ferienhäuser und -wohnungen".



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