Wanderung ab Pella – Lagna, entlang des Sees, Punto Casario – Pascolo – Golfo di Buccione mit Strandbad Gozzano und zurück. Oder: Radtour

Aussichtsreiche und leichte Wanderung mit kaum spürbaren Höhenunterschieden entlang des Sees mit Einkehrschwung bei „Da Venenzio“ und am Ziel in der Bar des Strandbades von Gozzano.

Sehenswertes

Prorio: alter Friedhof und Kirche San Filiberto | Opagliolo: Kapelle und Quelle des San Giulio | Gozzano: Kirche Madonna di Luzzara

Es geht über Fahrstraßen und geschotterte Wege (mit dem MTB gut mit anderen Rädern schwierig zu fahren) | leichte Wanderung, Wanderzeit 3 h, Länge 14 km, Start / Ziel: Pella, Piazza Motta, Höhenunterschied ca. 50 m.





Mit dem Rad | Fahrzeit 1 Stunde | ab Casa Monte San Giulio 60 nimmt man die Fahrstraße über Alzo und biegt hinter Alzo an der Kreuzung links ab hinunter nach San Filiberto. Hier biegt man rechts ab auf die Uferstraße Richtung Lagna und fährt an Roncallo vorbei bis hinter die Kläranlage.

Zu Fuß und mit dem Rad

Ab Piazza Motta, Pella: Wir fahren / wandern auf der Uferstraße ortsauswärts an der Gelateria alla Torre vorbei und entlang der Uferstraße Richtung San Filiberto. Es geht vorbei an Roncallo zur Kläranlage. Hinter der Kläranlage biegen wir links ab nach Lagna, überqueren die kleine Brücke über den Bach und erreichen den Ortskern von Lagna. Nun zweigen wir nach rechts ab. Nach dem Waschplatz zweigt man links ab, vorbei an einigen Wohnhäusern, hält sich rechts und folgt der Straße bis zu einer kleinen Anlage von Ferienhäusern. Wir folgen dem Weg links ziemlich steil hinab zum See.

Am See geht es rechts ab zum offiziellen Strand von San Maurizio d’Opaglio. Wir bleiben auf dem Uferweg und folgen ihm Richtung Gozzano. Man kommt vorbei an herrlichen Gärten und hochherrschaftlichen Villen, weiteren Ferienhäusern direkt am Strand gelegen oder rechts am Hügel unterhalb von San Maurizio.

Wir kommen zum Hinweisschild „fontana di San Giulio“. Wer Lust hat, steigt die Stufen hinauf und erreicht im Ortsteil Opagliolo eine kleine Kappelle wo munter ein kleines Bächlein plätschert: die fontana di San Giulio. Von hier aus soll der Legende nach der Heilige zur Insel hinüber gestartet sein, Drachen, Schlangen und sonstiges grausiges Getier vertrieben haben, um anschließend dort seine 100. Kirche zu bauen. Zurück auf dem Uferweg wandern wir weiter Richtung Gozzano.

Am Übergang zum südlichen Seeteil liegt die leerstehende Villa „Castelnuovo“. Etwas später erreicht man das idyllisch gelegene Restaurant „Da Venanzio“, wo man mittags herrlich direkt am Seeufer unter weinbelaubter Loggia eine Pause einlegen, ganz gut zu Mittag (oder auf dem Rückweg zu Abend) essen oder auch nur auf einen Caffè vorbeischauen kann. Der derzeitige Pächter (2015) bietet leider überhöhte Preise.

Herrlich verträumt liegt die kleine Ansiedlung Pascolo direkt am Wasser; mit verlassenen Wohn- und einigen neu bezogenen Ferienhäusern. Wir bleiben auf der Teerstraße, die uns weiter am See entlang führt und kommen zu der großen, weißen Villa, die immer tiptop gepflegt ist, aber nie bewohnt. Hier ist die Teerstraße breit und fast eben. Schließlich erreicht man die Kiwi-Plantage und eine Ansammlung von Wochenend-Mobilheimen, in der sich Italiener ihr kleines Idyll geschaffen haben. Der Weg kann nach einem Regentag teilweise schlammig sein. Hier zweigt der Weg rechts ab und führt uns hinauf zum sehenswerten Kirchlein Madonna di Luzzara. (An dem Kirchlein kommen Sie auch vorbei, wenn Sie mit dem Auto von Gozzano über San Maurizio nach Pella fahren: sie liegt etwas unterhalb der Straße, kurz vor dem Ortseingang von San Maurizio d’Opaglio.) Ein Aufstieg lohnt. Leider ist die Kirche meist verschlossen.

Die Kirche geht auf das 12. Jh. zurück. Manche Wissenschaftler datieren die drei originellen Absiden an der Ostseite sogar zurück ins 11. Jh. Die Fassade ist reich freskiert. Sie wurde gotisch verändert und mit den Fresken bemalt: im Tympanon über dem Portal eine Verkündigung, verschiedene Heilige und eine Auferstehung; im Inneren an den Seitenwänden und in den Konchen der drei Apsiden weitere Fresken (Mariendarstellungen, Heilige, musizierende Engel) Quelle: DuMont Kunstreiseführer, Piemont und Aosta-Tal, Walter Pippke, Ida Pallhuber, S. 79).

Wir folgen dem Weg weiter entlang des Sees, kommen unterhalb der Villa di Luzzara vorbei, an ihrem verlassenen Bootshaus und erreichen den verschilften Südteil des Sees. Hier hat die comune Gozzano den Weg neu hergerichtet und Sitzbänke installiert. Von hier aus genießt man einen wunderbaren Blick über die Wasserfläche bis zur Insel, links nach Pella, rechts auf Orta San Giulio mit seinem Sacro Monte. Am Ende des Weges erreichen wir das neu hergerichtete Strandbad von Gozzano samt Fitnessstudio und einer Menge Parkplätze. 

Nach dieser stolzen Kilometerleistung gönnen Sie sich ein erfrischendes Bad. Oder setzen sich in einen der bequemen Lounge-chairs auf der Terrasse und bestellen einen Spritz oder caffè, genießen den Blick auf Strand und Strandgeschehen und den wunderbaren Weitblick über den See bis in das Val Grande und in die Alpen!

Tipps | normales Schuhwerk ist ausreichend | empfehlenswertes Kartenmaterial: tra due laghi. Kompass Varallo, Verbania, Lago d’Orta, Blatt 97 | Wanderbuch Trekking sul Lago d’Orta, Route 9, Seite 65 (erster Teil)

Der erste Teil dieser Wanderung ist ein angenehmer Spaziergang, wenn man die Tour bis zum Ristorante „Da Venanzio“ und zurück wählt.



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